Was macht das Rot am Donnerstag?
Ein Kunst-Abenteuer für alle ab 4 Jahren
| Stadt: | Pforzheim |
| Spielort: | Mottenkäfig |
| Dauer: | 40 min |
| Preis: | 5,- / Gruppen ab 10 Personen: 4,50 |
| Sprache: | deutsch |
| Altersgruppe: | Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren |
Malerei und Spiel: Joachim Torbahn
Musik: Maurice Ravel und Claude Debussy
Regie: Ruta Platais
Womit beginnt ein Bild? Vielleicht mit einem kleinen roten Fleck. Und mit einer Frage. Einer Frage, wie sie nur Kinder oder Maler stellen: "Was macht das Rot am Donnerstag?" Farben und Leinwand stehen bereit für eine Entdeckungsreise in das Reich der Malerei. Aber lässt sich Malen vorführen? Kann man Kinder teilhaben lassen an der absichtslosen Entdeckungsreise, die ein Maler unternimmt, wenn er seinen Eingebungen folgt? Was sind das für Geschichten, die während des Malens entstehen und vergehen? Angeregt von Paul Klee entsteht in sieben Kapiteln ein Bild voll überraschender Wendungen und Verwandlungen, fast ohne Worte, vor unseren Augen gemalt auf eine große durchsichtige Leinwand.
„Auf eine durchsichtige Leinwand gemalt entstehen großflächige Formen und Farben, Strukturen und Zusammenhänge, später auch Pflanzen und Tiere. Erwachsene erkennen die Schöpfungsgeschichte als Gerüst der Inszenierung, und die kleinen Zuschauer sind sichtlich begeistert von solch leidenschaftlicher Malfreude.“ (double - Magazin für Figuren- und Objekttheater)
„Torbahn zeigt exemplarisch, dass spontane Freude an der Bewegung, am Rhythmus und die daraus entstehenden „unfertig“ wirkenden Abbilder in ihrer Lebendigkeit anstecken und der Fantasie Flügel verleihen.“ (Nürnberger Nachrichten)
„Eine subtile Minimal-Performance... ganz lapidar, ohne Gag-Zwang... ein eigendynamisches Lehrstück, ein Workshop ohne Besserwisser.“ (Abendzeitung)
Joachim Torbahn studierte Malerei in Wien und arbeitete als Bühnenbildner u.a. an der Oper Heidelberg und dem Staatstheater Wiesbaden. Bei "Thalias Kompagnons" arbeitet er seit 1990 als Regisseur, Figuren- und Bühnenbildner, seit 1998 auch als Spieler. Mit seinen Maltheater-Produktionen gelang ihm eine international bestaunte neuartige Synthese von Bildender Kunst und Theater. In Stuttgart und Ludwigsburg ist im Rahmen der IMAGINALE 2010 die Inszenierung „Kobold, Hans und Ballerina“ zu sehen.

