Spiel: Veronika Thieme, Pierre Schäfer
Puppen: Peter Lutz, Sybille Fredenhagen
Bühne: Josef Schmidt
Regie: Thieme, Schäfer, Giovanni Reber
Prinz Albert hat seine Rückkehr angemeldet; das ganze Schloss und vor allem König und Königin sind in heller Aufregung. Denn der Prinz war aufgebrochen, um eine Frau zu finden. Eine Prinzessin sollte es sein, und zwar eine richtige – darauf bestehen zumindest seine Eltern. Prinz Albert will auch die eine Richtige, dafür reiste er durch die ganze Welt. Da er nun zurückkehrt, wird er wohl eine richtige Prinzessin gefunden haben, da sind sich König und Königin ganz sicher. Frohgemut bereiten sie die lang ersehnte Hochzeit vor. Und Prinz Albert steckt in der Klemme.
Mit Herz, Witz und puppenspielerischer Brillanz erzählen Veronika Thieme und Pierre Schäfer von der wohl wichtigsten Sache der Welt, der Suche nach dem richtigen Menschen an unserer Seite. Dabei gelingt ihnen das Bravourstück, die Märchenvorlage als verspielt abenteuerliche Inszenierung für Kinder ab fünf Jahren und, mit nur geringfügigen Variationen, veränderten Modulationen- – als anspielungsreiche Beziehungskomödie für Erwachsene zu präsentieren. Wie durch zwei unterschiedliche Fenster beleuchten „Die Prinzessin auf der Erbse“ und „Peanuts“ die Suche nach Liebe und Glück auf ihre jeweils eigene Weise.
Pierre Schäfer, Ernst-Busch-Absolvent und Gründungsmitglied des vielfach ausgezeichneten Theaters Handgemenge, zählt seit vielen Jahren zu den produktivsten Figurenspielern Deutschlands. Zu Hause sowohl im Kinder- wie im Erwachsenentheater hat er die Kombination figurenspielerischer Präzision und pointierter Dialoge zu seinem Markenzeichen gemacht. Für die Produktion „Die Prinzessin auf der Erbse“ arbeitet er mit der jungen Figurenspielerin Veronika Thieme zusammen, die vor zwei Jahren ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ beendete. Bereits mit ihrer Abschlussinszenierung „Zwiegespräche mit Gott“ wurde sie zu einer Vielzahl von Figurentheaterfestivals eingeladen.
www.pierre-schaefer.de