17.
Apr
2008
20:00 Uhr

Lutz Großmann, Berlin (D)

Kasper tot. Schluss mit lustig?

Ein Handpuppenspiel auf der Grenze zwischen Leben und Tod

Stadt: Karlsruhe
Spielort: Marotte Figurentheater
Dauer: ca. 60 Minuten
Preis: 17,– / 14,– (Eröffnung mit Büfett)
Sprache: Deutsch
Altersgruppe: Erwachsene
Kasper Tot.

Spiel und Puppen: Lutz Großmann
Regie: Hans-Jochen Menzel

Eine Koproduktion mit dem Theater Waidspeicher, Erfurt

Wenn der Tod das Textbuch schreibt, dann wird das Leben schwierig. Tritratrallala? Das war mal. Das war in der guten, alten Zeit, in der der Kasper noch frech, lebendig, liebenswert und unerträglich sein durfte. Schluss ist mit Tritratrallala! Denn dunkle Gestalten haben sich zu einer furchtbaren Macht verbündet, spinnen einen Knäuel schlimmster Intrigen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, denn Kasper ist in schlechter Verfassung und von Zweifeln geplagt, die Witze bleiben ihm im Hals stecken und Großmutters Pflegegeld soll er auch wieder rausrücken. Kein Entkommen also: Kasper muss sterben. Endgültig. Schluss. Schluss?

»Ein Schwindel erregendes, komisches Vexierspiel um Realität und Theater, um Handlung und Text, Literatur und Darstellung (…) mit kleinen, hinterhältigen Exkursen zu Philosophie und Tagespolitik, Theaterwirklichkeit und Psychoanalyse. (…) Das Publikum jubelt, wenn der Kasper sich nach zerdehnten Sekunden der Ungewissheit aus der Unterwelt wieder herauskatapultiert. « (double, Januar ’08)

»Kasper tot. Schluss mit lustig?« ist als Diplomarbeit am Fachbereich Puppenspielkunst der Ernst Busch-Hochschule Berlin unter der Leitung von Prof. Hans-Jochen Menzel entstanden.